Bis 30. Oktober 2026, Gmundner Keramik Manufaktur
AUSSTELLUNG WIENER KERAMIK EDITION
Die Wiener Keramik Edition versammelt internationale zeitgenössische Künstler:innen, die Keramik zwischen Skulptur, Konzept und Experiment neu denken. In Zusammenarbeit mit der Gmundner Keramik Manufaktur entstehen seit 2022 im Rahmen der Academy of Ceramics Gmunden streng limitierte Editionen und keramische Objekte
Die Wiener Keramik Edition knüpft an die Tradition der Wiener Werkstätte und der „Vereinigten Wiener und Gmundner Keramik“ an, die ab 1913 in Gmunden bedeutende Jugendstil-Keramiken unter diesem Label produzierten.
Die nun präsentierten Editionen reichen von keramischen Plastiken bis zu objekthaften, von Künstler:innen bemalten Gefäßen. Figurative und skulpturale Arbeiten treffen auf Fragen zu Form, Körperlichkeit und gesellschaftlichen Themen. Die Entwürfe werden handmodelliert oder digital entwickelt, für Gussformen aufbereitet, gegossen, zusammengesetzt sowie glasiert und bemalt. Jede Edition entsteht in Zusammenarbeit mit dem Team der Gmundner Keramik — in den Werkstätten, im Labor und gemeinsam mit den Lehrlingen — und verbindet künstlerische Idee mit handwerklicher Präzision.
Editionen der Künstler:innnen:
Peter Baldinger (AT), Julia Beliaeva (UA), Maria Kulikovska (UA), Jakob Lena Knebl (AT), Kim Simonsson (FI), Rosi Steinbach (AT), Elmar Trenkwalder (AT) & Erwin Wurm (AT).
Mit signiertem Zertifikat, erhältlich bei Gmundner Keramik
EDITION MARMORSCHLÖSSL BAD ISCHL
Für die Ausstellungen im Marmorschlössl Bad Ischl entstehen gemeinsam mit Gmundner Keramik ebenfalls Sondereditionen — darunter Erwin Wurm, Jakob Lena Knebl sowie Ai WeiWei, der mit der keramischen Serienproduktion von Wehrmachtshelmen eine ortsspezifische Installation entwickelte. Erwin Wurms glasierte Keramik-Gurke auf Eichenholzsockel verbindet skulpturale Präsenz mit seinem charakteristischen Humor sowie einer Auseinandersetzung mit Körper, Alltag und gesellschaftlicher Wahrnehmung. Mit Big Little Dancer überführt Jakob Lena Knebl Edgar Degas’ berühmte Tänzerin in eine eigenständige zeitgenössische Formensprache. Die Arbeit kombiniert teilglasierte Keramik mit Textilien.